Sommerliches Skandinavien

Trainingslager in Norwegen und Schweden

Zusammen mit den Bundeskaderathleten düsen aus Hessen Niklas und Hendrik Holzhauer und Paula Mühlstein durch die blaubeerreichen Wälder im sonnigen Halden (Norwegen). In Vorbereitung auf den größten OL-Wettkampf in Schweden gibt es technikorientierte Trainings, um sich an das feine Gelände mit Kuppen und Sümpfen zu gewöhnen. Zwischen den Trainings wird im Badesee für Abkühlung gesorgt, gemeinsam gekocht und viel gegessen.

Nach drei Tagen Eingewöhnungszeit geht es nach Arvika (Schweden) zum O-Ringen, wo sich insgesamt 13.000 Orientierungsläufer versammeln. Gemeinsam wird rund um einen Flugplatz gezeltet. Es gibt jeden Tag mehr zu staunen bei dem überdimensionalen und absolut sehenswerten Mehrtagewettkampf: Von einer eigenen O-Ringen-Stadt mit zahlreichen Freizeitangeboten über Unmengen von Shuttlebussen, Sportlern und Dixi-Klos bis hin zur einwandfreien Planung mit separaten Starts und acht Zieleinläufen. Für die deutschen Läufer steht fest, dass eine Teilnahme am O-Ringen im Leben eines Orientierungsläufers ein absolutes Muss ist. 

In den Ergebnissen zeigt sich, dass sich das Training gelohnt hat: So belegt Hendrik Holzhauer in der H 18 den grandiosen elften Platz und sein Bruder Niklas kann sich über den 53. Platz bei über 200 Startern in der Kategorie freuen. Paula Mühlstein belegt nach der vierten Etappe den 16. Platz in der D 20.

Nach diesem tollen Erlebnis ist die Teilnahme am O-Ringen für nächstes Jahr so gut wie gebucht!

 

Text: Paula Mühlstein

 

 

Unsere Hauptstadt zeigt sich von ihrer schönsten Seite...

3 Tage OL Berlin

Nach einer langen Anreise durch endlose Blechlawinen liefen wir am Samstag im Volkspark Friedrichshain den ersten Lauf des 3-Tage-OL. Der knifflige Sprint über die einzigen Berge Berlins bestand aus schwierigen Routenwahlen und steilen Anstiegen. Leider zeigte sich das Wetter nicht von seiner schönsten Seite. Den Bedingungen trotzten Hendrik Holzhauer und Trainerin Sabine Rothaug, die sich den ersten Etappensieg holten, am besten. Nach einer erholsamen, aber sehr kurzen, Nacht ging es am nächsten Morgen zu sehr frühen Startzeiten mit der zweiten Etappe weiter. Ein City-Race, ein verkürzter Lang-OL, praktisch eine Sightseeing-Tour mit Karte und Kompass durch die Innenstadt Berlins stand an. Wir liefen vorbei am Gendarmenmarkt und suchten die beste Route durch die Hackeschen Höfe. Wieder bei schlechtem Wetter kamen die hessischen Läufer sehr gut durchs Rennen und liefen alle nach einem sehr harten und nassen Rennen in die Top zehn. Nach einer ordentlichen Berlin-Besichtiung liefen wir am folgenden Tag den wichtigsten Wettkampf des Wochenendes, den Bundesranglistenlauf über die Langdistanz im Tegeler Forst. Das Gelände war geprägt von diffizilen Höhen und kniffligen Dickichten. Nach drei sehr schönen Läufen konnten wir uns mit Hendrik Holzhauer und Sabine Rothaug schließlich über zwei Gesamtsiege beim 3-Tage-OL in Berlin freuen. 

Text: Hendrik Holzhauer

24 Stunden Teamwork

Vom 26. bis zum 28. Mai 2017 war der 21. Thüringer 24-Stunden-Orientierungslauf.

Der D-Kader ist mit insgesamt vier Staffelteams dabei gewesen. Es gab drei 12-Stunden-OL-Teams und zwar die Ein-, Zwei-und Dreihornarmee. Wir hatten eine 24-Stunden-Staffel mit dem Namen "Die Konkurrenz".

Die 24-Stunden-Staffel hat den siebten Platz erreicht. Die Einhornarmee hat den 46. Platz gemacht, die Dreihornarmee mit einer gelaufenen Strecke weniger den 51. Platz und die Zweihornarmee den 69. Platz.

Wir hatten keine feste Unterkunft, deswegen haben wir in Zelten geschlafen.

Es war sehr heiß am Wochenende, bis zu 36 Grad. Entsprechend der Hitze war es sehr anstrengend.

 

Text: Tabea Bechhaus